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Montag, 08. April 2013 Reifenhäuser investiert und stärkt den Standort Troisdorf

Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro wird das Troisdorfer Kunststoff-Unternehmen Reifenhäuser in die neue Halle auf dem Troisdorfer Werkgelände investieren. Auf 1.200 Quadratmetern Grundfläche entsteht dort eine neue Montage der Verstreckkanäle für Spinnvliesanlagen der Reifenhäuser-Tochter Reicofil.

Reifenhäuser investiert und stärkt den Standort Troisdorf

Martin Honak, Ulrich Reifenhäuser, Klaus Reifenhäuser und der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski versenken die Zeitkapsel im Grundstein

Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro wird das Troisdorfer Kunststoff-Unternehmen Reifenhäuser in die neue Halle auf dem Troisdorfer Werkgelände investieren. Auf 1.200 Quadratmetern Grundfläche entsteht dort eine neue Montage der Verstreckkanäle für Spinnvliesanlagen der Reifenhäuser-Tochter Reicofil. Diese Montage ist eingebunden in die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, die dann später eine Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern haben werden, der größten Versuchsfläche in der Branche weltweit, wie das Unternehmen betont.

Schon jetzt ist der Baufortschritt vom Willy-Brandt-Ring aus gut zu beobachten. Das Gerüst der Halle steht bereits. 18 Meter hoch wird der Bau später sein und vier Krananlagen beherbergen, die bis zu 32 Tonnen Last heben können. Der Bauantrag wurde im Dezember gestellt, die Baugenehmigung im Februar erteilt und am 28. Februar starteten die Bauarbeiten. Geplanter Fertigstellungstermin ist der 31. Juli diesen Jahres.

Die mit der Planung und Ausführung beauftragte Vollack GmbH hatte vergangene Woche zur Grundsteinlegung eingeladen. "Innovation und Fortschritt - das sind die Herausforderungen, denen sich die Reifenhäuser-Gruppe im außerordentlich dynamischen Kunststoff-Markt stellt", so Geschäftsführer Klaus Reifenhäuser bei der Grundsteinlegung. Als äußerliches Zeichen dafür werden in den nächsten Jahren weitere große Investitionen am Stammsitz des Familienunternehmens getätigt. Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski freute sich, "dass das Unternehmen mit den umfangreichen baulichen Maßnahmen und vor allem privaten Investitionen den Standort Troisdorf bestätigt“. Er hob Reifenhäuser als ein wichtiges Mitglied im Troisdorfer „Kompetenzzentrum Kunststoff“ (http://www.kompetenzzentrum-kunststoff.de) hervor. Sehr viel läge ihm daran, dass dieses von der Troisdorfer Wirtschaftsförderung (TROWISTA) ins Leben gerufene Netzwerk weiter entwickelt werde.

Das Familienunternehmen gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Extrusionsanlagen und ist Spezialist für wirtschaftlich hocheffiziente Lösungen im Bereich der Kunststoffverarbeitung. "Dem sich wandelnden Markt müssen sich auch die Produktionsgebäude anpassen - sie müssen individueller, flexibler und damit leistungsfähiger werden", erklärt Martin Honak, Partner und Prokurist bei Vollack am Standort Wesseling.

Die Zeitkapsel, die zum offiziellen Start des aktuellen Bauprojektes versenkt wurde, enthält neben aktuellen Tageszeitungen, Bauplänen und Münzen auch Broschüren beider Unternehmen. Die bei der Grundsteinlegung anwesenden Gäste durften ihre Visitenkarten dazu legen.

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