Kompetenzzentrum Kunststoff Troisdorf

TROWISTA GmbH

Kronenstr. 51
53840 Troisdorf
Deutschland

Telefon: +49-2241-806566

info@trowista.de

Weiterführende Schulen in Troisdorf und Niederkassel erhalten zum Start des Präsenzunterrichts 450.000 Masken von Unternehmens-Trio

Freitag, 26. März 2021

Stellvertretend für alle weiterführenden Schulen in Troisdorf und Niederkassel nahm Schulleiter des Heinrich- Böll-Gymnasiums Maskenspende von LEMO, Reifenhäuser und der Rhein Sieg Werkstätten der Lebenshilfe entgegen.

Foto: Stellvertretend für alle weiterführenden Schulen nahm Ralph Last, Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums (rechts) die Spende entgegen. Überreicht wurden die Masken von Bernd Schlarp, Geschäftsführer von LEMO, Markus Wilden, Geschäftsführer der Rhein Sieg Werkstätten und Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe (v.l.n.r.). Die Verteilung an die Schulen koordiniert Tanja Gaspers, Schuldezernentin der Stadt Troisdorf. (Foto: LEMO/Reifenhäuser)

 

Mit der Schulöffnung heißt es jetzt wieder „Ranzen packen“. Nicht nur mit Büchern und Heften, sondern auch mit Masken. „Wir freuen uns, dass der Präsenzunterricht an unserer Schule wieder beginnt. Aber wir müssen mit Rücksicht auf das Infektionsgeschehen auch gut darauf vorbereitet sein“, so Ralph Last, Schulleiter des Heinrich- Böll-Gymnasiums. Stellvertretend für alle weiterführenden Schulen in Troisdorf und Niederkassel nahm er heute eine Maskenspende der Unternehmen LEMO, Reifenhäuser und der Rhein Sieg Werkstätten der Lebenshilfe entgegen. Last weiter: „Nach vielen Videokonferenzen freuen wir uns, unsere Schülerinnen und Schüler wieder vor Ort unterrichten zu dürfen. Die Klassen sind für den Wechselunterricht geteilt, der Präsenz- und Distanzunterricht ist geplant und das Hygienekonzept ausgearbeitet worden.“ Was zu beachten ist, sei bei allen längst in Fleisch und Blut übergegangen. Maske vergessen war einmal. Im Gegenteil: Heute nutzen viele Schüler über den Tag gleich mehrere Masken. „Nach ein paar Stunden Maske-Tragen im Klassenraum und auf dem Schulhof braucht man einfach eine neue“, so Last.

Damit die Schülerinnen und Schüler in der Region genügend Masken haben, um sie regelmäßig zu tauschen, haben sich drei Unternehmen der Region für die Maskenproduktion zusammengeschlossen. Als Maschinenbauer für Vliesstoffanlagen weiß Reifenhäuser, wie eine Maske beschaffen sein muss, damit sie bestmöglich schützt und außerdem angenehm zu tragen ist. „Hochwertige Masken bestehen aus Meltblown-Vlies. Das ist der Filter, der uns vor den Viren schützt und dessen Eigenschaften wir in unserem Technikum ständig weiterentwickeln“, erläutert Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe.

Das Vlies aus solchen Entwicklungsversuchen hat Reifenhäuser für die Masken gespendet, mit denen insgesamt 10.800 Schüler und 1.025 Lehrer in Niederkassel und Troisdorf versorgt werden. Ulrich Reifenhäuser: „Uns freut, dass wir mit unserem Vlies einen kleinen Beitrag leisten, um die Gesundheit aller an den umliegenden Schulen zu schützen“.

Willi Fenninger und Bernd Schlarp, Geschäftsführer des Maschinenbauers LEMO und Fördermitglied der Lebenshilfe hatten den Rhein Sieg Werkstätten eine Maskenproduktionsmaschine mit Spenden- und Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Seit Dezember produzieren die Werkstätten auf dieser Maschine medizinische Schutzmasken und damit ihr ganz eigenes Produkt: „Der Job an der Masken-Maschine ist bei uns heiß begehrt. Alle wollen mitarbeiten und sind stolz, dass wir unser eigenes Produkt haben, das wir an große Firmen verkaufen und das sogar im Internet bestellbar ist“, so Markus Wilden, Geschäftsführer der Rhein Sieg Werkstätten.

Zwischen den Aufträgen für die Firmenkunden haben Wilden und sein Team die Maschine für die Schulen angeworfen: Circa 50 Personen waren involviert, um die 450.000 Masken zu produzieren, zu verpacken und zu konfektionieren. Bernd Schlarp sagt: „Dank des Know-hows aller drei Unternehmen ist ein großartiges Produkt entstanden – und zwar hier in der Region, denn wir alle sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt“.